Figueres: Gärten des alten Gefängnisses öffnen am 3. Oktober
Die Gärten des ehemaligen Gefängnisses von Figueres werden am Samstag, dem 3. Oktober, offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Feier beginnt um 17 Uhr.
Die Stadtverwaltung von Figueres (das Ajuntament) hat den Termin bekanntgegeben. Sie veranstaltet eine öffentliche Feier zum Abschluss der Arbeiten auf dem Gelände, und die Einwohner sind eingeladen, daran teilzunehmen.
Durch das Projekt ist aus dem Gelände des alten Gefängnisses ein Park geworden. Neben der Grünfläche gibt es dort jetzt einen neuen Kinderspielplatz, einen Basketballplatz und Tischtennisplatten.
Mauern und Zäune fallen
Eine der größten Veränderungen auf dem Gelände ist der Abbau von Absperrungen. Zäune wurden entfernt, und ein Teil der bestehenden Mauer wurde abgerissen. Damit öffnet sich ein Bereich, der lange Zeit von den umliegenden Straßen abgeschnitten war.
Verschwunden ist allerdings nicht alles. Das Wandbild von Grup 69 wurde erhalten und in die neue Gestaltung einbezogen. So bleibt ein bekanntes Merkmal des alten Geländes auch im neuen Park bestehen.
So kommt man hin
Die Gärten sind über drei Zugänge erreichbar:
- Plaça Vila d'Ordis
- Carrer Albert Cotó
- Carrer Sant Pau
Die Zahl der Eingänge spiegelt das Ziel des Projekts wider: Das ehemalige Gefängnisgelände soll mit dem umliegenden Viertel verbunden werden, statt abgeschottet zu bleiben.
Was am Tag der Eröffnung zu erwarten ist
Das Ajuntament beschreibt die Veranstaltung am 3. Oktober als öffentliches Fest zum Abschluss der Arbeiten. Ein genaues Programm hat die Stadt noch nicht veröffentlicht. Wer hingehen möchte, sollte daher kurz vor dem Termin die offiziellen Kanäle der Stadt prüfen.
Für Familien dürfte der Spielplatz die Hauptattraktion sein. Der Basketballplatz und die Tischtennisplatten bieten zusätzliche Möglichkeiten für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wer einfach nur einen ruhigen Platz zum Sitzen sucht, findet im Park selbst eine neue Grünfläche in der Stadt.
Ein neuer öffentlicher Raum für Figueres
Figueres ist die Hauptstadt des Alt Empordà. Viele Menschen aus Empuriabrava und Castelló d'Empúries fahren zum Einkaufen, zu Terminen und für Behördengänge dorthin, und ein neuer Park in der Stadt könnte für Familien auf diesen Fahrten ein praktischer Zwischenstopp werden.
Der Kern des Projekts ist einfach. Ein Ort, der für Einschließung stand, wurde in einen Ort für Freizeit, Spiel und freien Zugang verwandelt. Dass das Wandbild von Grup 69 erhalten bleibt, bedeutet, dass die Vergangenheit des Geländes nicht vollständig ausgelöscht wird, und es gibt den Besuchern eine Verbindung zu dem, was früher dort war.
Warum das wichtig ist
Das Projekt deutet auf eine klare Linie hin, wie die Stadt mit ehemaligen Einrichtungen der öffentlichen Hand umgehen will: sie öffnen, physische Barrieren beseitigen und sie den Einwohnern zurückgeben. Zäune und einen Teil einer Mauer abzubauen, ist mehr als eine praktische Maßnahme. Es verändert, wie sich die Menschen durch das Viertel bewegen und wie sie zu einem Ort stehen, der früher tabu war.
Für die Einwohner des gesamten Alt Empordà kommt mit der Eröffnung ein weiterer öffentlicher Raum in der wichtigsten Stadt der Region hinzu. Kostenlose und für alle zugängliche Spielplätze und Sportanlagen sind vor allem für Familien und junge Leute wichtig, die außerhalb der Sommersaison oft weniger günstige Freizeitmöglichkeiten haben.
Bemerkenswert ist auch die Entscheidung, das Wandbild von Grup 69 zu erhalten. Sie zeigt das Bemühen, Erneuerung und Erinnerung in Einklang zu bringen, statt bei null anzufangen. Andere Orte in der Gegend stehen vor ähnlichen Entscheidungen darüber, was mit alten Gebäuden und Grundstücken geschehen soll und wie die Einwohner an diesen Entscheidungen beteiligt werden. In Castelló d'Empúries zum Beispiel gibt der Bürgerhaushalt den Einwohnern direktes Mitspracherecht darüber, welche lokalen Projekte umgesetzt werden.
Spannend wird, wie die Gärten nach der Eröffnungsfeier genutzt werden. Es lohnt sich zu beobachten, ob der Park zu einem echten Treffpunkt für das Viertel wird, wie die Anlagen instand gehalten werden und ob sich auf dem übrigen Gelände des ehemaligen Gefängnisses künftig noch mehr verändert.
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