In Figueres und Roses ist die Zahl der erfassten Straftaten im ersten Halbjahr zurückgegangen. Das zeigen neue Zahlen des spanischen Innenministeriums. Allerdings nahmen die Delikte im Zusammenhang mit Drogenhandel in beiden Städten zu, und in der Provinz Girona stiegen mehrere Kategorien der Gewaltkriminalität.
Die Statistik des Ministeriums vergleicht die ersten sechs Monate des Jahres mit demselben Zeitraum 2025. Figueres, die Hauptstadt des Alt Empordà, verzeichnete 1.843 Straftaten, ein Rückgang um 8,6 %. In Roses waren es 788, ein Minus von 20 %.
In die Daten fließen die Anzeigen aller vier Polizeikräfte ein, die in der Gegend im Einsatz sind: der Mossos d'Esquadra (der katalanischen Regionalpolizei), der Ortspolizeien, der Policia Nacional und der Guàrdia Civil. Eigene Zahlen veröffentlicht das Ministerium nur für Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern, dazu eine Gesamtzahl für jede Provinz.
Die katalanische Regierung investiert 16,2 Millionen Euro in die erste Phase eines neuen Güterbahnhofs in Vilamalla. Das Projekt gehört zu einem größeren Plan, mehr Güter in Katalonien von der Straße auf die Schiene zu verlagern.
Die Ankündigung fiel in eine ereignisreiche Woche für den Schienengüterverkehr im Alt Empordà. Wenige Tage zuvor hatte ein Beratungsgremium aus Figueres mehr Tempo bei zwei großen Bahnprojekten im Landkreis gefordert.
Vier neue Güterbahnhöfe bis 2031
Sílvia Paneque, katalanische Ministerin für Territorium, Wohnungswesen und ökologischen Wandel, stellte den Plan nach der Sitzung des Regierungsrats am Dienstag vor. Dabei handelt es sich um die wöchentliche Kabinettssitzung der Generalitat, der katalanischen Regierung.
Roses richtet von Freitag, 9. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober, die achte Ausgabe seiner Craft-Bier- und Musikmesse aus. An drei Tagen gibt es fünf unabhängige Brauereien, Livebands und DJ-Sets.
Die Veranstaltung verbindet Bierverkostungen mit Konzerten. Am letzten Tag gibt es außerdem ein gemeinsames Mittagessen für alle.
Fünf Brauereien, drei aus dem Alt Empordà
Fünf Craft-Brauer schenken in diesem Jahr auf der Messe aus. Drei davon sind im Alt Empordà zu Hause, dem Landkreis, zu dem Roses, Figueres und Castelló d'Empúries gehören. Es sind Cervesa de Roses aus dem Gastgeberort, Cervesa No T'enfadis aus Figueres und Cervesa Cadaqués aus dem gleichnamigen Küstenort.
Die Gärten des ehemaligen Gefängnisses von Figueres werden am Samstag, dem 3. Oktober, offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Feier beginnt um 17 Uhr.
Die Stadtverwaltung von Figueres (das Ajuntament) hat den Termin bekanntgegeben. Sie veranstaltet eine öffentliche Feier zum Abschluss der Arbeiten auf dem Gelände, und die Einwohner sind eingeladen, daran teilzunehmen.
Durch das Projekt ist aus dem Gelände des alten Gefängnisses ein Park geworden. Neben der Grünfläche gibt es dort jetzt einen neuen Kinderspielplatz, einen Basketballplatz und Tischtennisplatten.
Mauern und Zäune fallen
Eine der größten Veränderungen auf dem Gelände ist der Abbau von Absperrungen. Zäune wurden entfernt, und ein Teil der bestehenden Mauer wurde abgerissen. Damit öffnet sich ein Bereich, der lange Zeit von den umliegenden Straßen abgeschnitten war.
Die Gemeinde Castelló d'Empúries hat eine neue Runde ihres Bürgerhaushalts gestartet. Die Einwohner können damit direkt mitbestimmen, wofür 250.000 Euro der kommunalen Ausgaben im nächsten Jahr verwendet werden.
Es ist die neunte Auflage des Verfahrens. Das Geld stammt aus dem Gemeindehaushalt 2027 und fließt in Projekte, die von den Bürgern selbst vorgeschlagen und ausgewählt werden. Zur Gemeinde gehören sowohl der historische Ort Castelló d'Empúries als auch Empuriabrava, Ideen können also aus dem gesamten Gemeindegebiet kommen.
Wie das Verfahren begann
Den Auftakt machte eine öffentliche Bürgerwerkstatt am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr in der Kapelle des Klosters Santa Clara in Castelló d'Empúries.
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