Castelló: Ruta de l'Art kehrt mit über 100 Künstlern zurück

Castelló: Ruta de l'Art kehrt mit über 100 Künstlern zurück

Castelló d'Empúries richtet vom 9. bis 12. Oktober die 19. Ausgabe der Ruta de l'Art aus. Mehr als 100 Künstler zeigen ihre Werke an 16 Orten in der historischen Altstadt.

Der Kunstrundgang verwandelt vier Tage lang einige der bekanntesten Gebäude und Plätze der Stadt in vorübergehende Ausstellungsorte. Besucher können von einem Ort zum nächsten spazieren, verschiedene Kunstrichtungen entdecken und kommen dabei an einigen der markantesten Ecken der Altstadt vorbei.

Zum Programm gehören außerdem ein Kunstmarkt, ein Malwettbewerb für Kinder namens RutaKids und eine Installation des Roten Kreuzes.

Vorstellung im Rathaus

Die Ausgabe 2026 wurde von der Bürgermeisterin von Castelló d'Empúries, Anna Massot, dem Kulturstadtrat Josep Maria Gironella und der Organisatorin der Veranstaltung, Anna Maria Constanseu, vorgestellt.

Massot sagte, die 19. Ausgabe zeige, dass die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil des örtlichen Kulturkalenders geworden sei. "In diesen Tagen werden unsere emblematischen Orte zu Treffpunkten zwischen Künstlern, Einwohnern und Besuchern, und Kultur wird zu einem Erlebnis, das in den Straßen der Stadt gelebt wird", sagte sie.

Sie fügte hinzu, die Ruta de l'Art spiegele "ein klares Bekenntnis zur Kultur, zum Kulturerbe und dazu, die Gemeinde auch über den Sommer hinaus mit Leben zu füllen" wider.

Castelló d'Empúries wird oft "vila comtal", also Grafenstadt, genannt, weil es einst Sitz der Grafen von Empúries war. Ein Großteil des Rundgangs führt durch diesen mittelalterlichen Kern, vorbei an Orten, an denen die Stadt kürzlich ihre Schilder zum Kulturerbe erneuert hat.

Kunst und Kulturerbe Seite an Seite

Gironella hob die Vielfalt der Teilnehmer hervor. "Die Ruta de l'Art lässt uns sehr unterschiedliche Künstler und Disziplinen an Orten entdecken, die zu unserem Kulturerbe gehören", sagte er. Er beschrieb sie als "eine sehr interessante Verbindung zwischen zeitgenössischer Kunst und dem historischen Erbe von Castelló d'Empúries".

Constanseu verwies auf die geografische Bandbreite der diesjährigen Teilnehmer. Die Künstler kommen aus ganz Katalonien sowie aus Madrid, Navarra, Galicien, Wuppertal in Deutschland und Südfrankreich. Sie ermutigte das Publikum, alle Stationen des Rundgangs zu besuchen.

Markt, Kinderwettbewerb und Installation des Roten Kreuzes

Neben der Hauptausstellung erweitert ein Kunstmarkt das Angebot für Besucher.

RutaKids, ein Malwettbewerb für jüngere Kinder, soll den Kunstrundgang Familien näherbringen und Kinder in die Veranstaltung einbinden.

Auch die Ortsgruppe des Roten Kreuzes für Roses und Castelló d'Empúries ist dabei. Sie präsentiert eine Installation mit dem Titel "Escolta la soledat", was übersetzt "Hör der Einsamkeit zu" bedeutet.

So bleiben Sie auf dem Laufenden

Neuigkeiten zur 19. Ruta de l'Art werden in den sozialen Netzwerken der Veranstaltung sowie auf denen der Gemeinde Castelló d'Empúries veröffentlicht. Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es auf rutadelart.com.

Unsere Einschätzung

Für die Einwohner von Empuriabrava und Castelló ist die Ruta de l'Art eine der einfachsten Möglichkeiten, die Altstadt einmal mit anderen Augen zu sehen, und das Herumschlendern kostet nichts. Dass die Veranstaltung inzwischen ihr 19. Jahr erreicht, zeigt, dass sie längst kein einmaliges Experiment mehr ist.

Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle. Die Veranstaltung im Oktober passt zu den Bemühungen der Gemeinde, das kulturelle Leben auch dann am Laufen zu halten, wenn die Sommergäste abgereist sind. Sie reiht sich ein in weitere Herbstangebote wie die zurückkehrenden Lesekreise der Bibliothek und die neuen Workshops der Agenda Formativa.

Die Mischung aus Künstlern aus Deutschland, Frankreich und anderen Teilen Spaniens dürfte zudem die vielen internationalen Einwohner der Gegend ansprechen. Es lohnt sich zu beobachten, ob der Rundgang bis zu seiner 20. Ausgabe im nächsten Jahr weiter wächst und ob dieses Jubiläum ein größeres Programm oder neue Ausstellungsorte in der Altstadt mit sich bringt.